Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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Kaum war der Letztere eingetreten und hatte an der rechten Seite des Paͤchters Platz genommen, als dieſer das Benedicite begann, nachdem er je⸗ doch zuvor geſagt hatte:

„Mein Sohn darf ſich nicht ſo erwarten laſſen.“ Die Mahlzeit begann unter tiefem Schweigen.

Johann Cavalier, der aͤlteſte Sohn des Päch⸗ ters, zählte zwanzig Jahre. Er ſah ſeinem Bruder Gabriel und ſeiner Schweſter Coleſte ſehr ähnlich:

gleich ihnen war er blond und hatte blaue Augen; auf ſeinen Wangen von vollkommnem Oval ſah man den Bart ſproſſen; ſein regelmaͤßiges Geſicht war lebhaft, ausdrucksvoll, kuhn; ſein Wuchs war zwar nur von mittlerer Groͤße, aber es fehlte ihm weder an Kraft noch an Anmuth.

Obgleich er wie ſein Vater in braunen Cadis gekleidet war, bemerkte man an ſeinem Anzuge eine Art von Geſuchtheit. Zwei ciſelirte ſilberne Knöpfe und ein ſchoͤnes gruͤnes Band hielten den Kragen ſeines Hemdes von feiner Leinwand; große Ka⸗ maſchen von gelbem Leder zeigten die Umriſſe eines kraͤftigen, ſchoͤngeformten Beines; ſein großer grauer Filzhut endlich, den er beim Eintreten auf eine Bank geworfen hatte, war mit einem breiten Bande umſchlungen, dem aͤhnlich, welches ſeinen Hemdkra⸗ gen hielt, und mit einer großen ſilbernen Schnalle geſchmuͤckt.

Dieſe kleinen Abweichungen von der gewöhnli⸗ chen Strenge in der Kleidung der Proteſtanten ſchie⸗

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