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Der Waldhuͤter nahm ſein Gewehr, ſpannte den Hahn und näherte ſich entſchloſſen dem Wolfe, der noch mit einem letzten aber gewaltigen Satze auf ihn einſpringen wollte. Aber Ephraim ſtieß mit feſter Hand die Muͤndung ſeines Rohres in
den offnen Rachen des wuͤthenden Thieres; dieſes
biß ingrimmig in das Eiſen, der Schuß fiel, der Wolf ſtuͤrzte.
„So enden die reißenden Woͤlfe!“ rief Ephraim in roher Exaltation, und nachdem er dieſe Worte der Schrift ausgeſprochen hatte, ſchwang er ſein Gewehr mit drohendem Weſen.
Die Sonne war jetzt hinter dem Walde von Aygoal ganz verſchwunden.
Cöleſte und Gabriel, durch den Tod des Wolfes ganz beruhigt, ſammelten eilig ihre Heerden, um ſie nach St. Andéol zuruͤckzutreiben. Die zahme Taube ſetzte ſich auf Cöleſtens Schulter, und Bru⸗ der und Schweſter erreichten den Pachthof ihres Vaters.
Noch ein letztes Mal warfen ſie einen ängſtli⸗ chen Blick auf den, ſchon in Zwielicht gehullten Hoͤgel.
Ephraim, deſſen Pferd und deſſen Hunde, die auf dem Gipfel des Huͤgels ſtanden, ſtachen ſchwarz gegen das unſichere Licht der Abendröthe ab.
Aus der Ferne und von unten geſehen ſchienen dieſe Geſtalten den Kindern von entſetzlicher Große zu ſein.
Hände und Kleider des Waldhuters von Aygoal


