„faͤngniſſe aus ſchreibe ich Ihnen dieſen Brief, den vich einem Bekannten auf die Straße hinabwarf, vihn bittend, denſelben ſogleich nach dem Hotel »von Saint⸗Are zu bringen. Legen Sie es daher »mir nicht zur Laſt, meine liebe Verwandte, denn vich waͤre in Verzweiflung, hielten Sie mich fuͤr vundankbar gegen alle die Guͤte, mit der Sie mich „ſeit meiner Ruͤckkehr von Tripolis uberhaͤuft haben. vIch war wohl uͤberzeugt, Ihnen, nach meiner Ankunft vin Frankreich, aus Toulon, acht Tage vor meiner Abreiſe nach Paris, geſchrieben zu haben. Ich „finde den Brief jetzt in dem Secretair Eliſabeths, »welche ihn abzugeben vergeſſen haben wird. Legen vSie es daher mir nicht zur Laſt, meine liebe Verwandte, und beklagen Sie einen armen Ge⸗ „fangenen. Waͤre ich am Bord meines Schiffes „geweſen, haͤtte das Alles nicht geſchehen ſollen. „Daß aber Eliſabeth hiervon nichts erfahre; ich vbeſchwoͤre Sie darum.
Bei meiner Ankunft erfuhr ich, daß mein Lieute⸗ „nant erſchoſſen worden iſt. Das iſt ein großes Un⸗ gluͤck, denn er war ein tapferer Offizier; ich hatte vAlles in der Welt gegeben, um ihn zu retten. Die „Schritte, welche ich Sie zu ſeinen Gunſten zu thun „bat, ſind daher unnuͤtz, und ich bin daruͤber in WVerzweiflung; wahrlich, in Verzweiflung.
Genehmigen Sie ꝛc. 4
Herr von Cervieux(giebt der Herzogin den Brief zuruck).


