Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Die Herzogin. Welch ein Mißgeſchick! Es iſt Schade!(lachend) Doch Alles wohl erwogen, werde ich den guten Herrn von Longetour wohl wieder ſehn, aber ſolch' eine Epiſtel niemals; alſo mag es gut ſein.(Laut lachend) Die Seeleute ſind doch wahrhaftig ſonderbare Menſchen! Aber man ſagt ja, daß Maͤnner von hohem Muth und ausgezeichnetem Geiſt gewoͤhnlich durch ihre Frauen gelenkt werden. Leſen Sie das laut, Herr von Cervieur, und dann verſuchen Sie es noch, uns traurig zu ſtimmen. Das wird Sie erheitern, Marie; ich weiß nicht, aber ſeit einigen Augen⸗ blicken ſcheinen Sie mir traͤumeriſch geſtimmt.

Die Graͤfin. Ich? Keinesweges.

Herr von Cervieux(leſend).»Meine vliebe Verwandte, da man unter Freunden und vVerwandten frei ſprechen darf, muß ich Ihnen »geſtehen, daß ich heute nicht das Vergnugen ha⸗ vben kann, bei Ihnen zu eſſen, nicht meines Wil⸗ vlens wegen, ſondern meines Teufels, meiner Eli⸗ ſabeth wegen, meines verwuͤnſchten Weibes, das »Sie wohl kennen. Ich habe gebeten, gedroht, vaber ich konnte nichts erlangen. Ich weiß nicht, vaus welchem Eigenſinn ſie mir die Erlaubniß ver⸗ vweigert, aber ſie will ſie nicht geben. Da ich davon ſprach, gegen ihren Willen zu Ihnen zu »kommen denn am Bord meines Schiffes »war es anders ſehn Sie, Frau Herzogin und vtheure Verwandte, da hat ſie mich eingeſchloſſen, »mit doppelten Schluͤſſeln, und von meinem Ge⸗