Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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page ermorden, wahrſcheinlich empoͤrt uͤber die Fe⸗ ſtigkeit, die er bei unſerm Marquis nicht zu finden erwartet hatte. Es ſcheint nach den Unterſuchungs⸗ acten ſogar, daß dieſer Elende Schuld an dem Un⸗ tergange des Fahrzeuges iſt, welches der Marquis ſchon einmal gerettet hatte. Zum Gluͤck hat die Gerechtigkeit gewaltet, und unſere Marine darf ei⸗ nen Offizier nicht betrauern, auf den ſie ſtolz zu ſein Urſache hat.

Die Herzogin. Und dann war Herr von Longetour auch emigrirt; und ein Emigrant kann nichts Anderes ſein, als ein Dummkopf oder ein Feigling. Wahrlich, es iſt ſchmerzlich, ſo uͤbel verſtanden zu werden, und fuͤr das Gute, welches man auszuuͤben ſtrebt, nichts als Haß und Ver⸗ leumdung zu ernden.

Herr von Cervieux. Man haͤlt uns fuͤr Nußknacker, und glaubt unſere Sache in letzter

Inſtanz abgethan. Aber der Streit iſt noch nicht

beendigt, Frau Herzogin. Frankreich haßt uns,

denn ein zerſtoͤrter Glaube laͤßt ſich nicht ſo leicht

wieder aufrichten, als ein umgeſtuͤrzter Thron. Die Herzogin. Ach, Sie ſind ein unglůcks⸗

prophet.

(Ein Kammerdiener tritt ein und ubergiebt der

Herzogin einen Brief..

Die Herzogin(ihn offnend). Sie erlau⸗

ben, Herr von Cervieur?

err von Cervieux(verneigt ſich, und un⸗

techält ſich mit der Gräfin d'Hermilly).