welche von Ihnen ſo reichlich Unterſtuͤtzung em⸗ pfangen; noch von—
Die Herzogin(ungeduldig). Herr von Cervieup!
Herr von Cervieur. Ich gehorche. Es iſt nur ein Handbillet des Miniſters, welches er in der Eile ſchrieb. Ich ſprach ihn nur in der Kammer, und da war es, wo er mir dieſes mit Bleiſtift beſchriebene Blatt fuͤr Sie uͤbergab.
Die Herzogin(leſend).„Die Ernennung »des Marquis von Longetour zum Grade eines »Schiffscapitains, ſo wie die Verleihung des Kreu⸗ vzes der Ehrenlegion an denſelben, ſind heute un⸗ „terzeichnet.« Herrlich! Tauſend Dank, mein lie⸗ ber Herr von Eervieur!
Herr von Cervieux. Keinen Dank, gnaͤ⸗ dige Frauz das iſt nur Gerechtigkeit. Dieſer wuͤr⸗ dige Offizier kaͤmpft mit aller Macht gegen die Gefahr, und als keine Huͤlfe mehr iſt, weigert er ſich, in Folge eines bewundernswerthen Fanatismus, das Schiff, welches der Konig ihm anvertraut, zu verlaſſen; er bleibt, und buͤßt dieſe ſtaunenswerthe Anhaͤnglichkeit durch eine abſcheuliche Gefangen⸗ ſchaft in den Wuͤſten Afrika's, und ſelbſt dort beſchaͤftigt er ſich damit, der Wiſſenſchaft Dienſte zu leiſten.— Sie werden mir geſtehen, daß dies bewundernswerth iſt.— Das hat man mir erzaͤhlt, und ich darf meine Quelle gut nennen. Aber es iſt noch nicht Alles. Der brave Marquis hatte einen ſehr gefaͤhrlichen Menſchen zum Lieutenant; dieſer wollte ihn im Angeſichte der ganzen Equi⸗
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