Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Die Herzogin. Der vortreffliche Menſch! Er beklagt noch feinen Lieutenant!

Herr von Cervieux. Es iſt doch etwas Sonderbares, aber Anerkanntes, daß dieſe Eiſen⸗ freſſer, dieſe in der Mitte der Gefahren unbeugſa⸗ men Menſchen, einmal in das Privatleben zuruͤck⸗ getreten, von der groͤßten Schwäche ſind.

Die Herzogin(lachend). Herkules zu den Fuͤßen der Omphale, Herr von Cervieux. Aber ich muß doch dem armen Margquis antworten.

(Sie klingelt, und ein Bedienter tritt ein) Schreibzeug!

(Es wird gebracht; ſie ſchreibt.)

Mein lieber Verwandter, ich nehme herzlichen vAntheil an Ihrer Gefangenſchaft; die Langeweile vderſelben etwas zu verſuͤßen, ſchicke ich Ihnen hier vein Billet des Miniſters. Uebrigens iſt es mir vdoch ein kleiner Troſt, daß eine Frau, und zwar vIhre Frau, Sie den Despotismus, welchen Sie vam Bord Ihres Schiffes ausgeuͤbt haben ſollen, vetwas büßen laßt. Auf baldiges Wiederſehn, wie vich hoffe; denn Frau von Longetour wird ja »nicht immer unerbittlich ſein. Herzliches Be⸗ dauern uͤber Ihr Außenbleiben.

Mit den Verſicherungen der auftichtigſten Freundſchaft, mein lieber Verwandter, bin ich

Ihre Herzogin von Saint⸗Are.

Die Herzogin(faltet den Brief ſiegelt und ubergiebt ihn dem Diener). An die Adreſſe zu bringen.

Herr von Cervieux. Ach der Ungluckliche, wie