Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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vielleicht gelingt es uns, nicht mehr nach dem ungluͤck der Menſchen, ſondern nach dem Ungluͤck der Nationen zu rechnen. Verſtehſt Du, Pauls Nach Nationen! Die Rache nach einem ſolchen

Maaßſtabe ausuͤben, daß der Schrei des Entſetzens

bis auf die Nachwelt hinuͤber dringt!— Komm, Paul! Und wenn Dir das Feld noch nicht aus⸗ gedehnt genug erſcheint, ſo giebt es in Rom noch einen maͤchtigeren Hebel:— Du biſt nicht ver⸗ heirathet, und ich auch nicht!

„Komm! ſage ich Dir. Siehſt Du, die Rache iſt auch ſchoͤn bei Dir; denn Du rächſt einen Vater und eine Geliebte. Denke nur, Paul! Die ganze Menſchheit! Welch eine Hekatombe ihren Mahnen dargebracht! Komm, wir wollen dieſe Stadt verlaſſen! Folge mir nach Paris! Komm 6

„Mein, nein, ich muß ſterben; hier mit mei⸗ nem Vater ſterben! c6

Aber, armes Kind, wem wuͤrde denn Dein Tod ſchaden? Es iſt die Handlung eines Tollen, an ſich ſelbſt, ſtatt an der Menſchheit, Rache nehmen! 4

vSehn Sie, Szaffie, ich habe Sie mit Auß⸗ merkſamkeit angehoͤrt; ich habe genau darauf ge⸗ achtet, ob eines Ihrer Worte irgend ein Gefuhl in mir erwecken wuͤrde: Haß, Hoffnung oder Ver⸗ zweiflung: mein Herz blieb ſtumm— ſtumm. 46

Biſt Du davon uͤberzeugt 4 „NFeſt.«4

ſtand wird ſich ausdehnen, Kind, und wer weiß,