Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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mit einem rothen Gewand von baumwollnem Zeuch, gehalten durch einen Guͤrtel von weißer Seide.

Leila hielt in der Hand einen kleinen Korb von Weidenruthen, den ſie mit ſorgfaͤltig gewähl⸗ ten Blumen fuͤllte. Zu einer rothen Magnolia gelangt, wollte ſie dieſelbe ihrer Krone berauben: da ſtieß ſie, innehaltend, einen leiſen Schrei der Ueberraſchung aus.

Hierauf drehte ſie ein großes Bananenblatt zu einer Duͤte, und ließ in dieſelbe ein großes Ei mit rother Schale rollen. Dann nahm ſie ihren wohlduftenden Korb wieder auf, ſetzte ihn auf das Waſſer und ließ ihn darauf hingleiten: ihre Blicke folgten dem duftenden Fahrzeuge.

Der ſchwache Hauch der Luft trieb den Korb Legen die Inſel, auf welche ſich die Voögel ge⸗ fluchtet hatten.

Trauriger, furchterlicher Schiffbruch! Leila ſchien dacuͤber in der That von Kummer ergrif⸗ fen, nahni das Ei auf, was ſie in das Blatt ge⸗ than hatte, und blieb mehrmals ſtehen, ehe ſie den Tempel von Lari erreichte.

Die Sonne ging beuits unter, als ſie daſelbſt anlangte.

Das Innere des Tempels ven Lari bildete ein langes Parallelogram aus wohldufteodem Bam⸗ bus erbaut, deſſen einzelne Staͤbe mit baumwolle⸗ nen Schnuͤren von verſchiedenen lebhaften Fachen

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