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„O! o! wer ſterben konnte!« rief Paul mit erloͤſchender Stimme.
„Wer ſpricht von Sterben?— Leben will ich, Szaffie, mit Dir leben. Komm, Szaffie, komm! Meine Tante iſt todt, glaube ich, wie mein Vater, wie meine Mutter, wie fur mich die ganze Welt todt iſt, ſeit dem Tage, an welchem meine Liebe zu Dir entſtand. Komm, komm, ich gehoͤre Dir an!— Siehſt Du jenes blaue Zimmer dort? das iſt das meinige.— Jenes Bett mit weißen Vorhaͤngen; es iſt meines, Dei⸗ nes wollte ich ſagen. Dieſe Blumen, die du liebſt, babe ich in die Alabaſtervaſen geſteckt. Komm, mein Geliebter, denn Du biſt mein Geliebter, was kuͤmmert mich die Verachtung der Welt? Ich be⸗ darf der Welt nicht, um Dir zu ſagen: Du biſt mein Leben, meine Seele! Was kummert mich die Welt?— Die Welt, das biſt Du.— Komm, Szaffie! Komm, um zu ſterben, um wieder auf⸗ zuleben, um wieder zu ſterben, in der Mitte der berauſchenden Wolluſt, welche mich verzehrt; denn ſeitdem— ſeitdem— es iſt nicht mehr Blut— Be⸗ gier, Begier iſt es, was in meinen Adern ſtroͤmt!«
Die Augen Szaffie's funkelten; dann that Alice, als kleide ſie ſich aus: vSieh,« ſagte ſie, „dieſes ſchwarze Kleid, welches meine Haut ſo weiß machte— es fällt.— Wie läſtig, wie grauſam dieſe Schnuͤrſenkel ſind— ſieh, ſiech— ich habe ſie zerriſ⸗ ſen.— Dem Winde gebe ich mein langes braunes


