Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Und welch ein Laͤrmen! Wenn zuweilen der Sturm ſeine donnernde Stimme maͤßigte, und dann nichts als das dumpfe Seufzen der Wellen ſich hoͤren ließ, geſchah dies nur, um nach dem Schweigen mit verdoppelter Wuth wieder loszu⸗ brechen. Dann war es ein gellendes, metallarti⸗ ges Pfeifen, ein ſchweres, rollendes Donnern, kurze Schlaͤge, ſchnell aufeinander folgend.

Es waren die Wellen, welche ſich an dem Floß brachen.

Denn das Floß ward uͤber den gaͤhnenden Abgrund hingetrieben, umhergeworfen von den to⸗ benden Wogen.

Das Floß gam allein; die Boote, welche es

bugſirt hz hn, konnten der Gewalt des entfeſſelten

Meeres ziicht widerſtehen.

Sie waren untergegangen, mit Merval, Bi⸗ daud, Ladung und Equipage.

Sie waren untergegangen; die Bouſſolen und die Lebensmittel mit ihnen! Der Koͤrper und die Seche des Floſſes!

Und das Floß trieb vor dem Ungeſtuͤm des Sermes dahin; ſein Maſt war ſchon zerbrochen, gelittert, hinabgeworfen.

Aber die zuſammengefugten Balken boten der

Gewalt des Windes keine Flaͤche dar, und es

konnte daher nicht untergehen; nur wurde es bei jedem Schlag, des Meeres von den Wellen uber⸗ deckt.