Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Vierundvierzigſtes Kapitel.

Das iſt ein Geiſt, den die Natur ae⸗ gen mich entfeſſelt hat, um mich zu unterdrücken. Kaum faſſe ich eine Hoffnung, ſo ſturzt die höl⸗ liſche Schlange ſich auf meinen

Weg. Maria Stuart.

Sommernacht.

Es iſt eine ſanfte Klarheit, die Klarheit des Mondes, welcher ſich hell und rein im Waſſer ei⸗ nes ruhigen See's ſpiegelt; aber wenn er, von dichten Wolken eingehuͤllt, nur in langen Zwi⸗ ſchenraͤumen erſcheint, roth und blutig wie ein finſteres Meteor, ach, dann iſt ſein Licht eine Trauerfackel, wurdig einer Nacht des Sturmes und der Verzweiflung.

Eine ſchreckliche Nacht war dieſe.—

Die Wogen, hoch, ungeſtum, ſchwarz, mit weißem Schaume umſaͤumt, waͤlzten ſich daher, thurmhohe Berge, mit tiefen Abgruͤnden dazwi⸗ ſchen, durch welche hindurch man den verſchleier⸗ ten Horizont des mittellaͤndiſchen Meeres er⸗ blickte.