Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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um die Corvette zu ſtuͤtzen, im Fall ſie ſch ſollte.

Dann ſah er den Horizont ſich mit rothlichen, ſchnellſegelnden Wolken bedecken, und erkannte, daß es Wind geben wuͤrde, denn die Wogen gin⸗ gen ſchon hoͤher und hoͤher.

Der Salamander, bisher unbeweglich, empfing jetzt einige leichte Stoͤße durch die Gewalt der wachſenden Wellen.

Peter ſah einen Augenblick nach dem Hori⸗ zonte, zog die Bouſſole zu Rathe und ſagte: vAl⸗ les iſt aus. Dem Winde nach zu urtheilen, bleibt uns kaum eine Stunde, ein Floß zu er⸗ bauen, und das iſt unſere letzte Hoffnung.«

Die gefahrvolle Lage gewann dadurch einen Anſtrich des Bizarren, daß in den Augen der Matroſen ſich die Gefahr unter keiner drohenden Geſtalt zeigte: Der Himmel war noch rein; das Meer ſchoͤn, die Corvette lag noch unbeweglich feſt.

Es war nicht. einer jener gewaltſamen, ploͤtz⸗ lichen Schiffbruͤche, in denen die wuͤthenden Wel⸗ len, das Schiff mit ſich fortreißend, es an Felſen zerſchmettern; nein, es war einer jener ruhigen Schiffbruͤche, ſchrecklich, wie kalter Zorn; ein Schiffbruch, deſſen allmaͤlige Fortſchritte ſich mit mathematiſcher Gewißheit berechnen ließen; es war ein Tod, den man genau auf die Stunde be⸗ ſtimmen konnte. Man konnte ſich ſſagen: Die