Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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»„Sie haben ſehr Recht, Commandant; aber ich hoͤre Geraͤuſch bei den Damen.«

„Es iſt wahrſcheinlich Frau von Blene, welche ihre Nichte in die Gallerie führt, um ſie friſche Luft einathmen zu laſſen. c6

In der That trat auch Alice ein; bleich, lei⸗ dend, und auf den alten Garnier geſtutzt.

„Sachte, ſachte,« ſagte der gute Doctor. Sie ſind noch ſo ſchwach, Fraͤulein, und— 4

Alice ſtieß einen heftigen Schrei aus; ſie hatte Szaffie erblickt.

Gluͤcklicher Weiſe hielt Frau von Blene ſie noch, wendete dann den Kopf, und indem ſie Szaf⸗ fie erblickte, ſagte ſie:

„Mein Gott! Verzeihen Sie, mein Herr, Sie Ihre Gegenwart hat einen ſolchen Eindruck auf meine arme Alice— 4

v„Ich will mich entfernen.«

„Nein, mein Herr, ich danke Ihnen ſo viel, Alice auch, fuͤr das, was Sie an ihr gethan; Ihr Anblick wird ihr alſo nur wohlthaͤtig ſein. Ihr erſter Anblick allein regte ſie unwillkuͤhrlich auf.«

Und in der That warf auch Alice, wieder zu ſich ſelbſt gekommen, auf Szaffie einen Blick mit jenem wunderbaren Ausdrucke der Traurigkeit, der Hingebung, des Gluͤcks und der Liebe, der den Kummer verraͤth, in welchem die Frauen ſich ſo gluͤcklich fuhlen.