Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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dieſer holliſche Menſch ihn gefeſſelt. Was aber dem Herzen Pauls die Bitterkeit dieſer ſchmerzli⸗ chen Paradoxen noch fuͤhlbarer machte, war die Erinnerung an das Betragen Alice's, ſo wie ein dunkler Verdacht, ein unerklaͤrlicher Argwohn, daß ſie, die ſo rein, ſo liebend ſchien, dennoch als ein Beiſpiel fur dieſes grauſame Syſtem gelten koͤnne. Aber noch einen letzten, verzweifelten Verſuch machte er, dem Spieler gleich, welcher mit ſeinem letzten Louisd'or zugleich ſein Leben auf die Karte ſetzt. Mein Herr,«4 ſagte er mit dumpfer Stim⸗ voverlaſſen wir das Allgemeine, und kommen ir zu dem Perſoͤnlichen, zu mir; ſehen Sie, nein Herr, ich liebte ein junges Maͤdchen, ſchoͤn, rein, keuſch. Ich liebte ſie mit Leidenſchaft, mit Hochachtung, denn ich liebte ſie im Namen meiner Mutter, mein Herr, verſtehen Sie wohl? im Na⸗ men der Tugenden meiner Mutter! Eines Tages litt ich, oh ich litt ſehr! Ich mußte meinen Schmerz ausſchuͤtten, mußte Jemand ſagen, habe

Mitleid mit mir!— Ich ging zu meinem Va⸗

ter, er wollte mich nicht ſehen. Da ging ich zu ihr, und Sie wiſſen es vielleicht, nie wuͤnſcht man ſo ſehr, geliebt zu werden, als wenn man

leidend iſt. Das Geſtaͤndniß entſchluͤpfte mir mit

meinen Thraͤnen, und ſie wies mich nicht zuruͤck.

Im Gegentheile ſagte ſie mir einige Tage darauft Paul, ich liebe Sie; Paul, aus freiem Wille age ich Ihnen, daß ich Sie liebe; Paul, be