Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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getoͤdtet haben, ehe jener Tod uns erreicht«c Und er bedeckte ſie mit gluͤhenden Kuͤſſen der Wolluſt. vJaß aber glaubſt Du, daß ich, ehe wir ſter⸗ ſben, noch die Zeit habe, Dich einen Schmerz, ei⸗ nen Kummer vergeſſen zu laſſen? Dich, den ich nbete und doch zu haſſen glaubte? Dich haſſen! Dich, meinen Däͤmon und Engel! Dich, meine Thranen und mein Entzuͤcken! O, ſage mir, daß Du nicht mehr leideſt, daß Du mir meinen Haß

zeihſt. Denn mein Haß,4 fuhr ſie in heftiger⸗ Aufregung fort, vmein Haß, das fuͤhle ich jetzt

deutlich, mein Haß war nur Liebe, glühende, aber

unterdruͤckte Liebe! Meine Seele! Mein Szaffie!

Hoͤrſt Du? Es war Liebe!

»vUnd bei mir auch, Alice, meine Alice!

WMein Haß war Liebe, war die Verzweiflung,

it meinen Kuͤſſen nicht Deine Augen, Deinen

Mund, Deine Haare, Dich, Dich ganz, meine

Alice, verſchlingen zu koͤnnen. 44

und bebend, berauſcht, wand Alice ſich unter

ſeinen leidenſchaftlichen Liebkoſungen.

a, Szaffie,4 ſeufzte ſie mit erſtickter Stim⸗

me;Du haſt es geſagt, dieſe gluͤhende Wolluſt

wird uns noch vor den Fluthen tödten. Dank

dem Himmel l

, Alice, Dank dem Himmel, oder der Höͤlle 4

ber Himmel und die Hoͤlle biſt Du, Szaf⸗

ſie! Du berauſcheſt mich und liebſt mich nicht,

Salamander. 1v 2

rewe⸗