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Meiſter Buyk adoptirte ihn, ſo zu ſagen, indem er ihn zu ſeinem Schiffsjungen annahm; als ſol— chen ließ er ihn, das kann man glauben, das Brod theuer bezahlen, welches das arme Kind nicht einmal immer zu eſſen bekam. Elend war ſo ſchmaͤchtig, ſo klein, ſo leidend, daß fur dieſes gebrechliche Weſen durchaus Luft, Sonnenſchein und heiteres Kinderſpiel, ein ſorgloſes Leben, Ruhe und Schlaf, nothwendig geweſen waͤren. Von alle dem aber hatte Elend nichts. Er verließ nur hoͤchſt ſelten den Raum, ſo ſehr furchtete er die andern Schiffsjungen, welche ihn hetzten, quaͤlten und ſchlugen. Das einzige Vergnuͤgen des Be⸗ jammernswerthen beſtand daher darin, ſich waͤh⸗ rend der Nacht, wenn ſein Herr ſchlief, wie ein Geſpenſt auf das Deck zu ſchleichen und in dem Tauwerk umher zu klettern.
Dann heiterte ſein armes, leidendes Geſicht, von der friſchen Seeluft beruͤhrt, ſich aufz er em⸗ pfand das Gluͤck eines Kindes, wenn er die Wel⸗ len ſpielend tanzen und ſich an dem Schnabel brechen ſah, den Kiel mit phosphoriſchem Schein umziehend; wenn er die hell am Himmel fun⸗ kelnden Sterne erblickte, und ſich eine Stunde ohne Pruͤgel befand.
Aber dieſe Augenblicke des Vergnuͤgens waren nur kurz, ſo ſehr fuͤrchtete er ſich, der entſetzlichen Stimme des Meiſter Buyk nicht gleich folgen zu koͤnnen. Das arme Hirn des bejammerns⸗


