Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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ſter, haben ſie mich gepeitſcht, weil ſie behaupteten, zehn Peitſchenhiebe an einen Schiffsjungen ausge⸗ theilt, braͤchten guten Wind. Ach! Meiſter, Ihr habt mich wohl recht getauft. Elend!6 fuͤgte er ſeufzend hinzu, denn zu weinen wagte er nicht, und ſein ganzer blau gepeitſchter, miß⸗ handelter Koͤrper, bebte wie Eſpenlaub; die Hitze war zum Erſticken, und ihn fror dennoch.

Welchen Wind haben wir 24

vvSeit geſtern, Meiſter, Nordweſt.«6

vUnd der Nordweſt weht noch immer 4 fragte Buyk mit donnernder Stimme.

vNJa, Meiſter, c« erwiderte furchtſam das Kind. vEr weht noch immer aus Nordweſt,« ſagte der Meiſter gedankenvoll.

vJa, Meiſter. c4

»Wer ſprach mit Dir?« und dieſe Worte wurden mit einer derben Maulſchelle begleitet.

Meiſter Buyk verſank in finſteres Sinnen, welches er nur unterbrach, um Figuren und Zei⸗ chen mit Kieſeln, Tauenden oder ſeinen Fingern zu machen.

Das Kind ruͤhrte ſich nicht; es fuͤrchtete, ſich nur Pruͤgel zuzuziehn, und hielt ſogar den Athem an.

In der That war Elend wirklich ſehr zu be⸗ klagen; der Ungluͤckliche war aus Mitleid an Bord genommen; ſeine Mutter ſtarb im Hoſpitale, und