Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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zen Koͤrper rinnen, als er von einem Nagel an der Ecke einer Thuͤr eine Art von Geißel holte, welche aus Tauenden beſtand, in denen, ziemlich dicht, mehrere Knoten geknuͤpft waren. Er reichte dieſe Peitſche dem Meiſter, ließ ſich dann auf ſeine Kniee nieder, und bot ſeinen Ruͤcken dar.

Es war ein wahres Elend, dieſen armen, ma⸗ gern, durren, gelben Koͤrper zu ſehen.

Meiſter Buyk ſagte:

Ich habe Dich viermal gerufen und Du biſt nicht gekommen.«

Und vier ſtarke Schlaͤge empfing das Kind, welches keinen Schrei, keine Klage ausſtieß, dann aufſtand, die Peitſche nahm, ſich heimlich, ohne daß es der Meiſter ſah, damit die Augen wiſchte, ſie wieder an ihren Ort hing, und zu dem Mei⸗ ſter zurück kam, vor welchem es aufrecht ſtehen blieb.

»Nun ſage mir, weshalb Du ſo lange gezö⸗ gert haſt 24

Meiſter, man ſchlug mich da oben. 6

Du luͤgſt! Du ſpielteſt

Ich ſpielte! Meiſter ich ſpielte? O mein Gott, ich ſpielte! Wer wollte denn mit mir ſpie⸗ len?cc ſagte truͤbe das Kind, mit einem unaus⸗ ſprechlichen Ausdrucke der Traurigkeit. Die andern Schiffsjungen ſchlagen mich, wenn ich nur mit ihnen ſpreche; ſie nehmen mir mein Brod; ſie nennen mich die Raumratte. Und eben, Mei⸗