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Statt aller Kleidung trug er weite Hoſen von grauer Leinwand, kein Hemde, ſeiner Gewohnheit nach, denn die Hitze war in dieſen unterirdiſchen Räumen, zu welchen nie die friſche Luft Eingang fand, zum Erſticken. Er war von mittler Groͤße, mager und ſehr muskuloͤs. Die Laterne, welche in ſeiner Loͤwengrube brannte, warf nur einen un⸗ ſichern, roͤthlichen Schein.
Er erhob den Kopf. Seine ſparſamen Haare waren grau, ſeine Augen groß und tiefliegend, und aus Nachlaͤſſigkeit trug er einen langen Bart.
„Elend l« ſchrie er mit ſtarker Stimme.
Keine Antwort.
„Elend! Elend! Elend l
Schweigen.
„Elend! Elend! Elend! Elend l
Bei dem vierten Rufe ertoͤnte eine ſchwache Stimme aus der Ferne, mit dem Ausdrucke des Schreckens:
»vHier bin ich, Meiſter, hier bin ich.6
Und indem die Stimme ſich immer mehr naͤ⸗ herte, rief ſie wiederholt: vHier bin ich, hier bin ichl«
Endlich ſprang ein Knabe von etwa ſieben Jahren mit einem Satz in die Grube.— Es war Elend.
Meiſter Buyk blieb ruhig ſitzen und machte nur mit der Hand ein Zeichen.
Elend fuͤhlte ein leiſes Beben durch ſeinen gan⸗
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