Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

S6

hinabgegangen, den er auf ſeinem Sopha liegend fand, den Kopf unter die Kiſſen geſteckt, und in einem mitleiderregenden Zuſtande.

Merval wartete nicht lange; der Fremde er⸗ ſchien bald auf dem Deck, begleitet von einem Marineoffizier, einem Faͤhnrich, welcher den Offi⸗ zieretat der Corvette vollzahlig zu machen beſtimmt war.

Merval begruͤßte ſie; der Fremde dankte und ſagte: Mein Herr, ich bin der Paſſagier, der erwartet wurde. Kann ich den Commandanten ſprechen, und waͤren Sie wohl ſo gut, meinen Kammerdiener und meine Leute, welche noch in der Schaluppe ſind, an Bord bringen zu laſſen 2

vIch will die noͤthigen Befehle deshalb ge⸗ ben. Aber Sie koͤnnen von vielem Gluͤck ſagen, daß der Wirbelwind eine andere Richtung nahm, und Sie nicht erfaßte. c4

»In der That, es iſt ſehr gluͤcklich, mein Herr. Doch haben Sie die Guͤte, mich zu dem Commandanten zu bringen.«

Merval bat Paul, den Paſſagier zu dem Marquis zu fuͤhren.

Es war unmoͤglich, die Zuͤge des Herrn von Szaffie zu ſehn; denn ein großer, ſchwarzer, vom Meerwaſſer ganz durchnaͤßter Mantel, huͤllte ihn ein; er ſchien jedoch lang zu ſein.

Kaum war der Fremde zu dem Marquis hinab⸗ gegangen, als Peter wieder auf dem Deck erſchien.