Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Als auf einen Augenblick die Dunkelheit durch einen Blitz erleuchtet wurde, erblickte man ein Boot, welches mit aller Macht ſtrebte, durch Ru⸗ dern an die Corvette zu gelangen.

Aber man ſah es nur einen Augenblick, denn das ſchreckliche Phaͤnomen waͤhrte nur zwei Mi⸗ nuten; ſchnell flog die electriſche Wolke voruͤber, und die Rhede war wieder in die undurchdring⸗ lichſte Finſterniß gehuͤllt.

Nicht ein einziges Wort war am Bord des Salamander geſprochen worden, ſo heftig war die Ueberraſchung geweſen. Da wurde das Stillſchwei⸗ gen durch die Worte unterbrochen:

»Ohe! Salamander! Ohelg

vWer da?«6 fragte der Lieutenant.

Offizier Hafenboot.«

Angelegt lax erwiderte Peter. Dann wendete er ſich zu La Joie und ſagte: vNun Meiſter, hat der Typhon Sie taub gemacht? Hoͤren Sie nicht? Ein Offizier Nun! Werfen Sie die Falltaue aus. 44

In der That waren La Joie und die ganze Equi⸗ page durch das ſo unerwartete Ereigniß einen Augen⸗ blick wie betaͤubt geweſen; aber allmaͤhlig kehrte die Ruhe zuruͤck. Es wurden zwei Laternen gebracht. Die Pfeife des Equipagenmeiſters ertoͤnte, und Mer⸗ val naͤherte ſich der Leiter, um den Fremden zu empfangen, der bei ſo ſchlechtem Wetter anlangte.

Der Lieutenant war zu dem Commandanten