— 26—
mitgebracht hatte, ſaͤmmtliche Tavernen von St. Tropez, ohne ſeine Flambarts zu finden.
Endlich erinnerte ſich La Joie an das Wirths⸗ haus zum heiligen Marcellus, woſelbſt er mit ſei⸗ nem Freunde Bouquin zuweilen geplaudert hatte, und kam ſogleich auf den Gedanken, daß an die⸗ ſem einſam gelegenen und angenehmen Orte die
Equipage des Salamanders zu finden ſein moͤchte.
Man weiß, daß er ſich nicht irrte, und noch eben zeitig genug kam, die vollige Niedermetzelung ſeiner Flambarts zu hindern, die jetzt in Sicher⸗ heit waren, und mit vollen Seegeln dem Sala⸗ mander zuflogen.
Doch Gott iſt Gott und Mahomed ſein Pro⸗ phet, und das Geſchick konnte nicht wollen, daß unter dem Meſſer der Morder eine ſo tapfere Equipage fallen ſollte, ſo vortreffliche Muſiker und Maler, ſo ausgelaſſen in ihren Orgien, ſo ausge⸗ zeichnet im Gefecht.
Eine Equipage, welche ſich zu einem einzigen Menſchen geſtaltete; uͤberall derſelbe Wille, daſſelbe Verlangen. Trinken wir? Laßt uns trinken! Schlagen wir ſie todt! Sie murrten nicht gegen ein boͤſes Geſchick, welches einen Tag ausgelaſſe⸗ ner Freude in blutig wilde Metzelei verwandelte. Behuͤte! Sie fragten nur verwundert: Wer haͤtte das geſtern geſagt?*
Und dann, was haͤtte aus dem Salamander werden ſollen, waͤre dieſe Equipage untergegangen?


