Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Denn ſie iſt ſein Leben, ſein Blut; dieſe Equi⸗ page, welche ſich in den Batterieen, auf den Decks, auf den Maſten, in den unzaͤhligen Verzweigun⸗ gen der Takelage vertheilt, iſt das Blut, welches in den Adern des Schiffes circulirt; es iſt das Blut, welches dem Koͤrper Leben giebt; dieſe Equi⸗ page, durch welche der Salamander Bewegung und Leben gewinnt, iſt ſein Herz, ſein Kopf. Er kommt, er geht, er hat eine Stimme; aber ein Hauch, und jedes Leben verſchwindet von dem Bord. Ein unerklaͤrlicher Laut, ein Hauch, wie er jedem lebenden Weſen entſtroͤmt, ſagt Euch:— Er iſt.

Und ohne jenen Hauch wuͤrde der Salaman⸗ der nicht ſein.

Man ſehe ihn nur, einſam, traurig, ſeiner Equipage beraubt.— Da iſt Schweigen, der Schlaf des Todes. Wie kalt und farblos er iſt! Wie grabaͤhnlich! Man koͤnnte ihn fuͤr einen je⸗ ner Koͤrper halten, aus denen, wie Balladen ſin⸗ gen, ein Zauberer augenblicklich die Seele ent⸗ fernt hat.

Ei, guter Zauberer, haſt Du ihn wieder mit Deinem Stabe beruͤhrt? Mloͤtzlich lebt er wieder, bewegt ſich heiter und munter, und neues Leben rinnt durch ſeine Adern.

Er hat ſeine Epiſtenz wieder gewonnen, denn ſeine Equipage iſt wieder am Bord; ſie iſt wieder