Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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der Pariſer, und war mit einem Satze bei der Koͤnigin von Saba.

»„O! komm, laß Dich umarmen, mein Taͤub⸗ chen; ich will gefaͤllig ſein. Und zum Andenken will ich Deinen Kopf an das Halsband haͤngen. Dabei preßte er den Pariſer mit aller Kraft in ſeine Eiſenarme.

Ihre Geſichter beruͤhrten ſich. Eine Sekunde blieben ſie ſo, den heißen Athem gegenſeitig fuͤh⸗ lend.

Plötlich oͤffnete die Koͤnigin die Arme und ſtieß einen durchdringenden Schrei aus, durch Ue⸗ berraſchung und Schmerz erpreßt.

Ein Sterbender hatte ſie in das Bein gebiſſen.

Der Pariſer trat ſchnell einen Schritt zuruck, erhob ſein großes Meſſer, pfeifend ſank es auf die Bruſt der Koͤnigin hernieder und drang bis an den Griff ein.

„Habe ich endlich Dein Herz geruͤhrt, meine Koͤnigin? Helk ſagte der Pariſer, das Meſſer umwendend, um die Wunde zu vergroͤßern.

vJa, Hoͤllenhund, Du haſt mich geruͤhrt; aber ich will Dir noch zum Abſchied einen letzten Liebeskuß geben.«« Und mit der Wuth eines Sterbenden ſprang der Provencale auf den Pari⸗ ſer los, und bis ihn mit ſolcher Gewalt in Lippe und Wange, daß ſeine Zaͤhne knirſchend mit de⸗ nen des Matroſen zuſammentrafen; Beide ſturzten zu Boden.