Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

ſamem Laächeln, mit flammenden Augen, ſeinem Gegner in das Ohr raunen kann:

„Du biſt mein! Geh zur Hoͤlle! Da! Mein Dolch iſt noch friſch genug fuͤr einen andern Fran⸗ zoſen 4

Oder wie jener Matroſe, welcher zu Herodes ſagt:

„Meine Klinge iſt zerbrochen, aber mit dem Hefte will ich Dir die Zaͤhne einſtoßen. Ha! fuͤhlſt Du's? Ich glaube wohl; denn Deine Zaͤhne packen meine Fauſt wie ein Schraubſtock; aber warte, ich nehme Deinen langen Dolch. Cordieu! der Griff iſt naß! Das iſt Blut— viel Blutle

Und bei dem ſanften Scheine des Mondes er⸗ blickte man eine lachende Landſchaft, bluͤhende Orangenhaine, einen klaren Bach, welcher ſich durch eine gruͤne Wieſe ſchlaͤngelte; in dem Laub⸗ werke der Roſenlorbeeren blitzte das Feuer der Jo⸗ hanniswuͤrmchen, und die Nachtigall floͤtete ihr ſanftes, klagendes Lied.

Da biſt Du ja endlich l ſchrie der Pariſer der Koͤnigin von Saba zu; Iſeit einer Viertel⸗ ſtunde ſuche ich Dich, um meinen guten Matro⸗ ſen zu raͤchen und Dir das Halsband umzulegen, welches ich Dir verſprochen habe, ſchoͤne Frau l«

„Ah! Du biſt wohl eiferſuͤchtig auf meine Gunſtbezeugungen k rief der Coloß mit einem wiehernden Lachen.

„Ja, ich will Dein Herz ruͤhren lK erwiderte