Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Schminke und Schoͤnpflaͤſterchen bedeckt, ihr gro⸗ ßer ſchwarzer Bart und ihre langen Haare gepu⸗ dert, ein ſchmutzig weißes Kleid ließ die breiten Schultern, die haarigen Arme ſehen; eine Art von ſchlechtem Scharlachmantel fiel von ihren Schul⸗ tern herab, und ihr ungeheurer Kopf war mit einer Krone von Silber bedeckt.

Eine ſchwere, rothe, behauene Keule von eich⸗ nem Holze, diente ihr als Scepterz ſie ſchwang dieſen und forderte mit Stentorſtimme Stillſchwei⸗ gen. Dann begann ſie in dem gemeinſten pro⸗ vengaliſchen Platt ohngefaͤhr folgendermaaßen:

»Meine Taͤubchen! Es iſt hier ein Haufe von Schurken, von Bonapartiſten, welche an dem hei⸗ ligen Johannistage ein profanes Feſt zu feiern wagen und unſern braven Landsmann, den bra⸗ ven Vater Marius gepruͤgelt und beſtohlen haben. Dieſe Hunde von Franzoſen), dieſe Ungeheuer von Ponentais, haben ihn aus ſeinem eigenen Hauſe verjagt; aber zum Gluͤck hat er Freunde gefun⸗ den, und wir wollen ihn raͤchen, meine Taͤubchen! Ja, ja, Rache, Tod! Schlagt die Bona⸗

partiſten todt, die Hundel« heulte und ſchrie der wilde Haufe, indem er gegen die Thuͤre ſturzte, welche aber gluͤcklicher Weiſe von innen verriegelt war.

Die provengaliſchen Bauern bezeichnen die Be⸗ wohner der übrigen franzöſiſchen Provinzen allemal, ſie mit ihnen ſprechen, mit dem Namen Fran⸗

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