Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Es war, ich weiß nicht was fuͤr eine Geſell⸗ ſchaft von Maͤnnern in bizarrer Kleidung von

Teufeln, Satyrn, Weibern, Göͤttern, Faunen; Alle waren mit Flittern und Lumpen bedeckt, welche den Ausdruck der Wildheit und Rohheit noch ver⸗ mehrten, die aus ihren ſchwarzen Augen, aus ihren braunen, verwitterten Geſichtern ſprachen. Als der anfaͤngliche Laͤrmen ſich vollkommen gelegt hatte, trat aus dem Kreiſe ein Provengale von rieſenmaͤßiger Geſtalt. Er trug Weiberklei⸗ der, und ſtellte, in dieſer mit religiöſen Gebräu⸗ chen gemiſchten elenden Poſſe, die Koͤnigin von Saba vor. Unter der Menge erblickte man auch

Pluto und Chriſtus, Proſerpina und die Jung⸗

frau, ohne der zahlloſen Engel, Daͤmonen, Teu⸗ fel und ſo Mehrerer zu gedenken, welche mit Sen⸗ ſen, Heugabeln, Knitteln und dergleichen bewaff⸗ net und zum groͤßten Theile betrunken warenz; denn bei Gelegenheit dieſer Feierlichkeiten wurde fleißig in den verſchiedenen Tavernen Halt gemacht, nachdem alle der allgemeinen Proceſſion des St. Johannistages beigewohnt hatten, einem Gebrauche zu Folge, welcher ſich, wenn ich nicht irre, von Johann I., Grafen von Provence, herſchreibt.

Dieſer Gebrauch wird noch jetzt beibehalten und

die Ortsobrigkeit ſelbſt ſogar erlaͤßt ein Programm, in welchem der Gang dieſes abſcheulichen Feſtes beſtimmt wird.

Das Geſicht der Koͤnigin von Saba war mit