Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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die Sonne ſank hinter die Berge und beſchien die weißen Mauern des Wirthshauſfes mit goldrothem Glanze; der Himmel war rein, die Luft ruhig, und Alles verkuͤndigte einen ſchoͤnen Sommer⸗ abend.

Nichts iſt geeigneter, als ein ſolcher Tag, eine heitere Mahlzeit bis zu dem matten Lichte des Mondes zu verlaͤngern, um mit Entzuͤcken die friſche Seeluft einzuathmen, welche die gluͤhende Stirn kuͤhlt, geroͤthet durch feurigen Wein.

enn man das Geſchrei und den Geſang ver⸗ nahm, welche jetzt in dem Wirthshauſe zum hei⸗ ligen Marcellus ertonten, konnte man uͤberzeugt ſein, daß die Seeluft an dieſem Abend manche Stirn abzukuͤhlen haben wuͤrde.

Von der Wichtigkeit der dort verſammelten Gaͤſte konnte man untheilen durch:

drei abgeſpannte Wagen, welche unter dem dortigen Schuppen ſtanden; durch einen hoͤlliſchen Laͤrmen, von dem die wenigen noch uͤbrigen Schei⸗ ben, die Thuͤren, die Fenſterrahmen zitterten, und ſelbſt das ruhige Bild des heiligen Marcellus;

durch die Schuͤſſeln, die leeren und vollen Fla⸗ ſchen, die Glaſer, Stuͤhle und andere Geraͤthſchaf⸗ ken, welche von Zeit zu Zeit durch die drei großen Fenſter des Balcons geflogen kamen, einen unre⸗ gelmaͤßigen Bogen beſchrieben und dann wie Bom⸗ ben hie und da auffielen;:

durch die Huͤte, die Kleidungsſtuͤcke aller Art,

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