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ten ſich auf eine entſetzliche Weiſe, wurden ſtarr,
und ein Laͤcheln, dem der Sterbenden aͤhnlich, uͤberzog ſeine bleichblauen Lippen; die Matroſen hielten ihn noch, aber ſie rieben nicht mehr.
Elend fuhr fort:
„Meine Mutter, ich bin es, hoͤrſt Du? der kleine Georg, den ſie Elend nennen, ich weiß auch wohl warum, und den ſie den ganzen Tag pruͤ⸗ geln. Du koͤmmſt, nicht wahr? Du bringſt mir leider, denn mich friert; Brod, denn ſie nehmen mir meines, und ich habe Hunger. Du wirſt mich in Deinem Bette erwaͤrmen, nicht wahr, meine Mutter? Und am Morgen wirſt Du mir dann von dem Kuchen geben, den Du immer fuͤr
Deinen kleinen Georg bukeſt? Und dann am
Sonntage wirſt Du mich zu dem guten Gott beten und das Chriſtuskind kuͤſſen laſſen, nicht wahr? Hier habe ich das Beten verlernt.— Doch nein, nein; Du kannſt ja nicht kommen, Du biſt ja todt, wie mein Vater. Nur Euer kleiner Georg iſt noch nicht todt. Aber man toͤdtet mich, alle Tage ein Bischen; hoͤrſt Du, meine Mutter? Man ſendet mich zu Dir.«
Und Elend ſchloß die Augen.
Die Matroſen ſahen einander an. Ihr Be⸗ nehmen war nicht die Folge kalter Grauſam⸗ keit, ſondern nur brutaler Ausgelaſſenheit. Sie ſpielten mit dieſem Ungluͤcklichen, wie ein Kind mit einem Vogel, den es zu Tode martert.
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