Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Gnade! Ach ſeht meine Bruſt iſt ſchon

ganz wund! Das Reiben waͤhrte fort; ja es verdoppelte ſich ſogar.

»Ihr wollt mich alſo nicht los laſſen? Ach mein Gott! wenn meine Mutter doch da waͤre, wenn meine Mutter nicht todt waͤre!«

Sein Geſicht nahm einen ſonderbaren Aus⸗ druck an. Der Schmerz wurde zu entſetzlich und

ſtechend. »Oh meine Mutter! meine Mutter! Man foltert mich komm zu meiner Vertheidigung,

meine Mutter lg rief er. Und der Ungluͤckliche verlor den Verſtand. Der Schmerz ging uͤber die Kräfte dieſes ſchwaͤchlichen, zerbrechlichen Weſens.

Iſt die garſtige Ratte verruckt? Es iſt keine weibliche Ratte hier; hoͤrſt Du, Burſche 66

Ach, da koͤmmt meine Mutter! Da iſt ſie. Ach laßt mich immer leiden; zerreißt meinen Koͤr⸗ per; aber meine Mutter kömmt, und Ihr werdet ſchon ſehen i4

Und er lachte, der Bejammernswerthe.

vvEr iſt verruͤckt! Sieh nur ſeine Augenz«6 ſagte Einer zu dem Pariſer, vdas iſt wie leben⸗ diges Feuer 4

Elend war in der That in jenen Zuſtand der Geiſtesverwirrung gefallen, welcher gewohnlich auf die Mißhandlungen zu folgen pflegte, denen er ausgeſetzt war. Seine Augen glaͤnzten, vergrößer⸗