Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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ich nicht, daß eine Verwandlung mit mir vorge⸗ gangen iſt. Ich lebe, ich athme wie vorher; das iſt derſelbe Himmel, das ſind dieſelben Wogen. Ich bin es noch immer; ich beruͤhre mich, und fuͤhle mich ſelbſt; ich bin es, Alice. Und ich liebe ihn! Ja, ich liebe ihn, denn ich wuͤnſche ihm nur Gluͤck. Denke ich an ſeine Zukunft, ſo iſt es, um Gott zu bitten, daß er ihn ruhig und glucklich machen moͤge. Und⸗ wie litt ich ge⸗ ſtern, als ich ihn bekuͤmmert ſah! Als der Arme, der ſo rein und gluͤcklich war, litt und trauerte durch den Einfluß

Hier hielt Alice an, erroͤthete, und verſank ei⸗ nen Augenblick in Sinnen. Dann fuhr ſie fort:

Ja, ja, ich liebe ihn; ich ſehe dies wohl, in⸗ dem ich das, was ich fuͤr ihn fuͤhle, mit dem vergleiche, was ich bei Andern empfinde. Der Fähnrich z. B.: er iſt ſchoͤn, brav, wie Paulz aber ſein Herz iſt leer, es iſt eine gemeine, all⸗ tägliche Seele. Ob ihn Gluͤck oder Ungluͤck trifft, kuͤmmert mich wenig. Seine Stimme iſt mir gleichguͤltig, die Stimme Pauls aber liebe ich. Der Faͤhnrich läßt keine Erinnerung in mir zu⸗ ruͤck; Paul aber ſehe ich gern, ich bin gern in ſeiner Naͤhe. Seine Gegenwart liebe ich, waͤh⸗ rend ich die 8

Hier hielt Alice abermals inne; denn in un⸗ erklarlicher Furcht floh ſie zum zweiten Male ei⸗