Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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erhabenen Harmonien des Meeres und des Him⸗ mels!

Wie ſchoͤn nimmt ſich Alice auf dem Deck der Corvette aus, in weiße Gewaͤnder gehuͤllt; al⸗ lein in dem durchſichtigen Schatten der Nacht, den feuchten Blick in die Ferne ſchweifend!

Der vergangene Tag erſchien ihr nur wie ein Traum, und ſie traͤumte in dieſem Traume.

Paul liebt mich! dachte ſie. Er liebt mich, er hat es mir geſtanden, und dies Geſtaͤndniß, welches, wie man mir geſagt hat, ſtets lebhaft aufregen ſoll, hat auf mich nur einen ſanften, ru⸗ higen Eindruck gemacht. Lieben! Iſt das denn weiter nichts? Liebe ich ihn? O, ja, ich glaube es, denn ſein Geſicht iſt ſo ſanft; er iſt ſo gut, ſo tapfer, ſo edel; er liebt ſeinen Vater ſo ſehr! Er erinnert ſich ſo haͤufig ſeiner Mutter, und wenn er mit mir von ihr ſpricht, iſt ſeine Stimme ſo ruͤhrend! Und mit mir von einer Mutter ſprechen, heißt alle Gefüͤhle der Traurigkeit und des Truͤbſinnes in mir aufregen. Und dann dieſer Ring; er gehoͤrte ſeiner Mutter. Er hat ihn mir gegeben, weil er mich liebt und ich ihn liebe; denn, ja, ich liebe ihn ja. Und dennoch dachte ich, daß dies eine Wort unſer gan⸗ zes Weſes erſchuͤttern wuͤrde. Ich glaubte, daß es unſer Leben, unſere Sinne, Alles, unſere Spra⸗ che ſogar verwandeln wuͤrde, die Luft, die wir ein⸗ athmin, die Natur, die wir ſehen. Und doch fuͤhle