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Es iſt Szaffie— dieſer ſonderbare Menſch hat eine ſo verderbliche Beredtſamkeit— alle ſeine Worte fuhlte ich, kalt, ſpitzig, ſchneidend in meine Seele eindringen. Die Lehren meines Vaters, die letzten Wuͤnſche meiner Mutter, Alles erloſch in meinem Gedaͤchtniſſe. Seine Stimme breitete ſich uͤber Alles wie ein Schleier aus.— Und ich war da; ſchwer athmend, in Gedanken verloren, und doch zu ihm hingezogen, hoͤrte ich ihn mit
WSchrecken und doch mit Verlangen an; wollte
fliehen, und konnte nicht; fuͤhlte den Dolch mei⸗ nem Herzen ſich nahen, und hatte doch nicht den Muth, nur eine Bewegung zu machen, um ihm auszuweichen.— Aber das Alles iſt falſch; es iſt ein Traum, eine Viſion.— Ja, das Gluͤck iſt, denn Sie ſind ja da.— Die Tugend iſt, denn ich habe meinen Vater geſehen.— Oh! er betrog mich; nicht wahr? er betrog mich, als er ſagte, daß es auf Erden kein Gluͤck gaͤbe?— Ach! und es gaͤbe fuͤr mich ſo viel, wenn— Sie mich liebten, denn— ach! mein Fraͤulein, ich habe nicht mehr die Kraft, es Ihnen zu ver⸗ bergen: Ich liebe Sie! Ach! ich liebe Sie! Ach! das Geſtaͤndniß beleidige Sie nicht. Verzeihung lc6 ſagte der Arme,»WVerzeihung! Dies Geſtaͤndniß, ich hätte es vielleicht nie gewagt— aber ich leide ſo ſehr.— Ach!— Hier, nehmen Sie dieſen Ring; er entfiel der Hand meiner geliebten Mut⸗ ter, als ſie mich zum letzten Male umarmte.—


