Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Nehmen Sie ihn; es iſt mein Schatz, der theuerſte, den ich auf Erden habe. Und muß er nicht Ihnen gehoͤren, wenn Sie mich lieben c6 Und mit bezaubernder Schuͤchternheit bot er ihr den Ring dar.

Alice! Alice l« rief Frau von Blone, vkomm doch her, und entſcheide den Streit zwiſchen dem Commandanten und mir.4

Paul, mein Freund, dann kommen Sie mir zu Huͤlfe,« ſagte der gute Marquis.

Dieſe Worte riefen Paul wieder zu ſich ſelbſt zuruͤck. Zitternd nahm Alice den Ring, ſteckte

ihn an ihren Finger, warf einen entzuͤckenden Blickh

auf Paul, und trat in das große Gemach.

Waäͤhrend der folgenden Nacht lag Alice ſchlaf⸗ los in ihrem Bette. Ihr Herz ſchlug heftig; ſie empfand ein unerklaͤrliches Gefuͤhl von Schmerz und Angſt, und fragte ſich mit Entſetzen:? Welch einen hoͤlliſchen Einfluß uͤbt dieſer Menſch aus? Mit einem Worte die Seele Pauls verwandelt zu haben! Dieſe Seele, welche durch die Liebe eines Vaters gebildet, durch die Wuͤnſche einer ſterbenden Mutter gelaͤutert war. Welch eine Macht!«