Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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einer jener kraͤftigen, beſtimmten Charactere, welche Gott auf die Erde wirft, vollkommen in ihrer Organiſation, zum Guten wie zum Boͤſen.

Die Seele Szaffie's glich jetzt dem ungeheuren Krater eines Vulkans; er hatte Alles verſchlungen: friſches Waſſer, Raſen, Baͤume mit ihren kuͤhlen⸗ den Schatten; aber er konnte wenigſtens noch die gluͤhende Lava auswerfen, die in ſeinem Innern brannte. 1

Aber die Seele Pauls war nur eine ſchwache, zarte Blume, die, ihrem urſpruͤnglichen Boden entriſſen, welken und ſterben mußte.

Auch fuͤhlte der ungluͤckliche Juͤngling ſein Herz brechen; ſeine Augen netzten ſich mit grau⸗ ſamen Thraͤnen, und er ſagte zu Szaffie:

vAch mein Gott, warum haben Sie mir dies Alles geſagt? Wenn Sie wuͤßten, welchen Scha⸗ den Sie mir dadurch zufuͤgen! Welch ein ab⸗ ſcheuliches Wiſſen iſt Ihr Syſtem l

Szaffie, mit ſeiner bewundernswerthen Ge⸗ ſchicklichkeit, Gefuͤhle aufzureizen und dann die Begriffe zu verwirren, die er ſelbſt hervor gerufen hatte, erwiderte: daß das betruͤbende Syſtem nicht das ſeinige ſei, ſondern das einiger Maͤnner, welche ſo ungluͤcklich ſind, an nichts zu glauben. „Was mich betrifft,« fuͤgte er mit ſpoͤttiſchem Laͤcheln hinzu, vich glaube an die Fortſchritte, an die unendliche Vervollkommnung des Menſchen⸗ geſchlechtes.«