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Wer ſollte nicht die bittere Verachtung der Welt, die traurige und ſpottſuͤchtige Fuͤhlloſigkeit, welche uns uͤber jede Täuſchung erhebt, fuͤr jene Zeit der unſchuldigen Leichtglaͤubigkeit hingeben, wo wir uns ſo leicht taͤuſchen laſſen?
Ach! wie leer und trocken iſt die Seele dann! In Allem ſieht man nur Selbſtſucht, Berechnung, Ruͤckhalt. Man glaubt an nichts, man liebt nicht, man iſt gezwungen ungluͤcklich!
Wie grauſam iſt ein ſolches Leben!
und Paul hatte den erſten Fuß auf deſſen Gebiet geſetzt!
und dieſer erſte Schritt iſt Alles; denn, ich weiß nicht, welch ein ungluͤcklicher Hang unſers Geiſtes uns dem Ungluͤck mit Wahnſinn entgegen eilen läͤßt; welcher macht, daß wir in einem Au⸗ genblicke Jahre des Gluͤcks und der Hoffnung ver⸗ geſſen, und uns fteiwillig einer thraͤnenvollen Zu⸗ kunft weihen!
Sollte denn in dem Grunde der Seele des Menſchen geſchrieben ſein: Du kannſt nur durch ungluͤck groß werden?
Sollte denn der ungluͤckliche Geiſt einiger We⸗ nigen ſelbſt in der Verzweiflung Nahrung ſuchen?
Man beklage Paul; denn Szaffie, ausgedörrt durch Erfahrungen, verderbt durch den Genuß, hatte wenigſtens noch ſeinen Haß zur Lebensnah⸗ rung; er hatte ihn an die Stelle deſſen geſetzt, was er bei Paul zerſtoͤren wollte. Szaffie war
Salamander. III. 5


