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ſeiner Huth ſein, und gewaͤhrte ihm den Vortheil, nie durch ſie uͤberraſcht zu werden.
Die empoͤrendſte Gemeinheit, die ſchreiendſte undankbarkeit, fanden ihn ſtets gefaßt und fuͤhl⸗ los. Er beurtheilte die Welt nach ſich ſelbſt, und erblickte daher Maͤnner und Weiber in ſo finſtern Farben, er lieh ihnen ſo abſcheuliche Abſichten, daß die Wirklichkeit immer noch hinter ſeinem Ver⸗ dachte zuruͤckblieb.
Aber in Folge eines ſonderbaren Mißgeſchickes hatte Szaffie, neben ſeinem verderbten, abgenutzten Herzen, den Kopf eines jungen Menſchen, die Ein⸗ bildungskraft eines Dichters bewahrt. Eine farb⸗ reiche Phantaſie, welche uͤber Alles den glaͤnzenden Mantel der Poeſie breitet, vereinte ſich mit der großten Verſtellungskunſt, um ihm die Mittel zu geben, jedes Gefuͤhl zu erheucheln, jede Ueberzeu⸗ gung zu erwecken, die zu ſeinem Ziele fuͤhren konnte. Und bei dieſen Eigenſchaften, ſo jung, ſo ſchoͤn, ſo reich, ſo hohen Standes— haͤtte er da ſeinen Zweck nicht erreichen ſollen?
Denken zu muͤſſen, daß dieſe jugendlich⸗ſchoͤne äußere Huͤlle, zuweilen von ſo ruͤhrender Melan⸗ cholie bedruͤckt, dieſe Hulle, welche eine zärtliche, reine Seele zu verrathen ſchien, nur Luͤge war!— Daß dieſe Jugend log,— daß dieſes verfüͤhreri⸗ ſche Aeußere, ſo voll Leben und Sanftmuth;— dieſe wohlklingende Stimme, dieſe ſcheinbare Be⸗ wunderung der Tugend und Verachtung des La⸗
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