Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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meine Gefuͤhle aufgerieben; ich finde ein neues, gluͤhendes, ſcharfes, raſtloſes wieder, und die Welt mag die Folgen davon erdulden.

Und von nun an lebte und bewegte er ſich nur noch in dem Gedanken: der Menſchheit alles nur moͤgliche Uebel zuzufuͤgen.— Nicht jenes phyſiſche Uebel, welches die Geſetze verdammen und verfolgen; ſondern jenes Uebel, jenen moraliſchen Mord, welchen ſie dulden, zu welchem die Geſell⸗ ſchaft zuweilen ſogar ermuthigt.

eein geiſtiger Morder, wollte Szaffie die Seele tödten und nicht den Korper.

„Man glaubt nicht einmal mehr an Satan,« ſagte er; vich werde an ihn glauben machen, und das allein durch die Mittel, welche dem Geiſte des Menſchen von der Natur verliehen ſind.«

Und dieſe neue Zukunft, welche er ſich ſchuf, regte die gluhende und verſchrobene Einbildungs⸗ kraft maͤchtig auf. Er fuͤhlte, daß er dazu aller ſeiner Vortheile mehr als je beduͤrfe. Er erſchien daher auch ſchoͤner, verfuͤhreriſcher, vollkommener, als fruͤher, wieder in der Welt, und der fire, herrſchende Gedanke hatte ihm einen eigenthuͤmli⸗ chen Ausdruck verliehen, durch welchen er ſich vor allen Maͤnnern noch weit mehr als bisher aus⸗ zeichnete.

Was ihn betraf, ſo war ſeine Rolle leicht:

ſein Haß gegen das Menſchengeſchlecht ließ ihn beſtändig gegen die Falſchheit der Menſchen auf