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Szaffie verfiel in eine unheilbare Melancholie, denn Alles war ihm gelungen, und er hatte da⸗ her nichts mehr zu erwarten. Seine Gedanken wurden finſter und ſchneidend, und ſeit zwei Jah⸗ ren ſtieg er alle Stufen, die zu dem Selbſtmorde fuͤhren, hinauf und hinab.
So weit gelangt, dachte er noch ein Mal uber ſich nach, und ergrundete ſein Herz; aber er fand es todt und fuͤhllos gegen Alles.
Zum letzten Male ſtieg er von den Wirkun⸗ gen zu den Urſachen hinauf, und fand ſo in dem Gluͤcke, von welchem er verfolgt worden war, die Quslle der wirklichen oder eingebildeten Uebel, die ihn quaͤlten.
Da faßte er in einem Gefuͤhle, das man Mo⸗ nomanie nennen kann, wenn man will, den Ent⸗ ſchluß, dieſe Welt zu verwuͤnſchen und zu bekrie⸗ gen, die, ihn ſo begluckend, ihn doch ſo elend ge⸗ macht hatte.
Sein Herz, welches bei den Worten: Liebe, Tugend, Ehegeiz, nicht mehr anklang, antwortete deſto beſſer auf das Wort: Haß.— Und Szaffie jauchzte vor Freude; er hatte in ſeiner Seele eine neue Saite entdeckt, die noch einen Ton von ſich konnte, eine fruchtbare Quelle neuer Ge⸗ fuhle.
Sei es nun durch Uebermaaß des Gluͤckes oder durch Kummer, genug, er ſagte zu ſich ſelbſt: Die Welt hat mich elend gemacht; ſie hat alle
Salamander. III. 3


