——
—
ben; ſeit Gedenken war das Wetter nicht ſo gleich⸗ maͤßig gut geweſen.
Der gute Marquis gewoͤhnte ſich vollkommen an ſeine neue Exiſtenz. Peter ordnete den Weg an, Peter machte die aſtronomiſchen Beobachtun⸗ gen, Peter commandirte die Manoͤvers, Peter hielt die ſtrenge Schiffsdisciplin aufrecht. Mit einem Worte: Peter that Alles, doch ſo, daß davon ſtets das Ehrenvolle auf den Commandanten fiel. Auf dieſe Weiſe machte er vortrefflich den verantwort⸗ lichen Miniſter eines unfehlbaren Herrſchers.
Der alte Garnier quälte beſtändig den Com⸗ miſſair; fluchte, tobte, und ſchimpfte auf ſeine Kinder, wenn ſie das Ungluͤck hatten, ihm ir⸗ gend einen Schmerz zu verbergen. Der Faͤhnrich Merval, welchem es bei Alice nicht gelungen war, machte der Frau von Blene ſeinen Hof. Der neue Offizier Bidaud aß, bezog die Quartierwache und ſchlief.
Man weiß, daß Paul Alice liebte, aber die Liebe war tief und religiös; denn die Erinnerung an ſeine Mutter vereinigte ſich mit allen ſeinen Gedanken, und laͤuterte, heiligte dieſe Leidenſchaft; ſie war mit ſeiner ganzen Eriſtenz ſo verwebt, daß er an ſie glaubte, wie an ſein Leben, und daß, wenn er in der Mitte dieſer Freude, welche ihn belebte, an den Tod hätte denken koͤnnen, er nicht geſagt haben würde: ſterben!— ſondern nicht mehr von Alice geliebt werden!


