Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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oder heiter, gluͤcklich oder ungluͤcklich, muͤſſen un⸗ ſere innerſten Gefuͤhle vor dem Tabaksdampfe, zehn Bohnen Kaffee, oder einem Stuͤckchen Opium weichen.

Die Frauen Eures Harems betruͤgen Euch gleichfalls nicht. Ihre friſche Sammthaut, ihr ſchwarzes, ſorgſam gepflegtes Haar, ihre weißen Zaͤhne, ihre roſigen Lippen, ſind Wirklichkeit; ihre gluͤhenden, leidenſchaftlichen Liebkoſungen ſind Wirk⸗ lichkeit; denn in dem Harem erzogen, ſeid Ihr der einzige Mann, den ſie geſehen haben, den ſie je ſehen werden.

Alſo, wenn Euer Tabak, Euer Kaffee, Euer Opium von erhabener Wirklichkeit ſind, wenn Ihr reich genug ſeid, um 6000 Piaſter fuͤr eine Geor⸗ gierin zu bezahlen, ſo zeigt mir einen einzigen Be⸗ trug in dieſer rein⸗intellectuellen Exiſtenz, und de⸗ ren wirkliches, vollſtaͤndiges Gluck, nicht auf ſol⸗ chen zerbrechlichen, beweglichen Grundlagen ruht, wie das Herz einer Frau oder eines Freundes iſt, ſondern auf materiellen Gegenſtaͤnden, welche man kauft, und in allen Bazars Smyrna's und Kon⸗ ſtantinopels findet!

Und in dieſes vortreffliche Land fuͤhrſt du die ganze Geſellſchaft, welche du in deinem Innern birgſt, mein wuͤrdiger Salamander!

Seit fuͤnf Tagen war der Himmel heiter, und man konnte keinen ſchoͤnern, guͤnſtigern Wind ha⸗