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Fuͤr Meiſter La Joie war ſo die Pfeife eine neue Sprache, der er den Ausdruck der Heiterkeit, der Traurigkeit, des Zornes und der Zufriedenheit geben konnte; eine Sprache, der man alle Ge⸗ fuhle verſtehen konnte, von denen der alte See⸗ mann angeregt wurde.
An der Art und Weiſe, wie er das Inſtru⸗ ment an den Mund ſetzte, um ein Manover zu kommandiren, an den mehr oder minder rauhen, oder mehr oder minder gedehnten Toͤnen, die er der Pfeife entlockte, erkannte die Equipage ſogleich den Grad ſeiner Laune.
War der Ton gedehnt, verziert, mit Trillern ausgeſchmuͤckt, welche heiter auf und ab ſtiegen, und klangvoll nachtoönten, dann ſagten die Ma⸗
troſen:„Heute giebt's gute Wache; bei Meiſter La Joie iſt guͤnſtiger Wind.«
War im Gegentheile aber der Ton kurz und trocken, dann hieß es: WPaßt auf, wir werden Sturm bekommen; es wird tuͤchtige Fuß⸗ und Rippenſtoße ſetzen, wenn Ihr nicht Achtung gebt.
Und dieſe meteorologiſchen und phyſiologiſchen Prophezeihungen wurden in der Regel durch den Erfolg beſtaͤtigt. Aber an dieſem Tage fand nur Hoffnung und Heiterkeit Raum in den Seelen der Matroſen, denn ſie hatten ja ihren Sold be⸗ zahlt erhalten.
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