Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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niſch geſinnt waͤre, muͤßten wir gewiß den Ueber⸗ ſchuß herauszahlen. Alſo, ſiehſt Du wohl, hat der Commiſſair gerade geſegelt.«

Statt aller Antwort betrachtete La Joie den Meiſter Bouquin einen Augenblick, zog dann ſeine große Pfeife aus der Taſche und that zwei kurze Pfiffe darauf.

Ei,« ſagte Bouquin, welcher den Sinn die⸗ ſer Sprache vollkommen zu verſtehen ſchien, vich will das Tau der Flagge als Halsband tragen, wenn's nicht wahr iſt.«

Neue pfeifende Antwort, welche Bouquin wie⸗ der verſtehen mochte, denn er entgegnete:

»Ach, Du biſt eigenſinnig, wie ein Meer⸗ ſchwein; da Du ſo biſt, ſiehſt Du, La Joie, da

haͤtteſt Du lieber ſelbſt gehen koͤnnen.« Und

Bouquin ſtieg auf das Deck hinauf, ſeinen Freund mit der langen Pfeife in der Batterie laſſend. Man muß namlich wiſſen, daß La Joie, Equipagenmeiſter der Corvette, der ſchweigſamſte und wortkargſte Menſch war. Er hatte es ſich zur Gewohnheit gemacht, nur ſo wenig, als ir⸗ gend moͤglich, zu ſprechen, und meiſtens antwor⸗ tete er ſeines Gleichen oder Geringern durch ſeine

Pfeife, welche man nach und nach verſtehen ge⸗

lernt hatte; dies wird weniger uͤberraſchend erſchei⸗ nen, wenn man bemerkt, daß mehrere Schiffsbefehle mit der Pfeife gegeben werden, deren gellender Ton

ſelbſt das ſtaͤrkſte Toben des Windes durchdringt.