Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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pez, Geburtsort eines braven Admirals, des edlen Suffren, es bleibt dir von deinem ehemaligen Glanze nichts, als deine beiden Thuͤrme, geröthet durch eine gluͤhende Sonne, geſpalten, halb ver⸗ fallen, aber geſchmuͤckt mit einer gruͤnen Krone von Epheu und mit Gewinden von blaubluͤhendem Convolvulus.

Wie oft haben die abſcheulichen Saracenen, dem Schutze der Grafen von Provenge trotzend, ihre Schiffe an dem Fuße deines Leuchtthurmes angelegt, ihre Schiffe, in die ſie die jungen Pro⸗ vengalinnen geſchleppt hatten, die auf den Scla⸗ venmaͤrkten· von Tunis und Smyrna ſtets ſo ge⸗ ſucht waren!

Arme junge Maͤdchen von St. Tropez! Fuͤr Euch giebt es keine Hoffnung mehr, Euren wei⸗ nenden Familien durch irgend einen abſcheulichen Piraten entriſſen, und voll Beſorgniß, und doch neugierig, in den reichen Palaſt eines Emirs ge⸗ bracht zu werden!

Fuͤr Euch keine Hoffnung mehr, Eure niedern

PHuͤtten zu verlaſſen, Eure Binſenmatten, Euer

ſalziges Meerwaſſer, und dagegen die wohlduften⸗ den Bäder, die Teppiche von Caſchemir, die glaͤn⸗ zenden Gefaͤße mit mauriſchen Gemaͤlden zu ge⸗ winnen!

Ihr guten Maͤdchen, ich begreife Euren Schmerz! Sonſt wartete man voll Hoffnung auf die Entfuͤhrungszeit, denn die Ankunft der Piraten