Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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gab wenigſtens die Ausſicht auf glaͤnzendes Giluͤck.

Und auch du, armer Hafen von St. Tropez, biſt zu beklagen! Man ſieht nicht mehr auf dei⸗ nen Gewaͤſſern die ſchoͤnen Fahrzeuge mit Schar⸗ lachwimpeln, die ſonſt dir reges Leben gaben; nein, es iſt nur zuweilen ein ſchwerfaͤlliger Kauffahrer, ein magerer Myſtik, und wenn durch Zufall eine ſchlechte Goélette mit duͤnnem und gedrängtem Korper unter deinem Leuchtthurme anlegt, ſo ge⸗ räth der ganze Flecken in Auftuhr.

Und bei der heiligen Krone der Jungfrau! Er war in Auftuhr, ich ſchwore es Euch, am 17. Juni 1815; denn das Fahrzeug, welches ſich auf ſei⸗ ner Rhede ſchaukelte, war:

weder eine Tartane mit lateiniſchen Seegeln;

noch ein Boot mit ſeinen beiden Fockſeegeln, leicht und fliegend wie das Halstuch einer Frauz

noch ein Dogerboot mit ſeinem ungeheuern Toppmaſtſeegel;

noch eine Mulette mit ihren ſieben dreieckigen Seegeln;

noch eine venetianiſche Gondel, weiß und ver⸗ goldet, mit purpurnen Vorhaͤngen;z

noch ein Holck, welcher ſeine beiden gewalti⸗

gen Seegel ausbreitet, wie die Fluͤgel des Leviathan;

noch ein Paduano, ſtolz auf ſein ſchachbrett⸗ artig geordnetes Seegelwerk: noch ein Prahaut⸗plary von Macaſſar;