Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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warf die Feder fort: Getaͤuſcht getaͤuſcht! Du wuͤnſcheſt es wohl 24

»Nun, nun, aͤrgere Dich nur nicht: das ſcha⸗ det Dir mehr als mir, Du weißt es ja.« Mich aͤrgern ſchrie ſie, und ihre kleinen ſchielenden Augen blinzten unter den breiten Strei⸗ fen einer Backenhaube hervor.Mich aͤrgern! Und habe ich etwa nicht das Recht dazu? Hab' ich nicht, Deines Widerſtrebens ungeachtet, daran gearbeitet, Dich in eine anſtaͤndigere Lage zu brin⸗ gen? Dich Deinem gemeinen Comptoir zu ent⸗ rreißen, wo Du Dein ganzes Leben zubringen koͤnn⸗ teſt, ohne zu erroͤthen, Virginier und Macuba zu verkaufen 24

Liebe Freundin, der Macuba ſteht uͤber dem Virginier; ſage alſo lieber: Macuba und Virgi⸗ nier zu verkaufen. 4

Welche Albernheit! Und Du ſchaͤmſt Dich nicht Deines gemeinen Geſchmackes 24

Mein, nein, ich befinde mich ſehr wohl da⸗ bei; ich erfahre Alles, was in dem Stadtviertel vorgeht; man liebt mich hier; denn um gerecht zu ſein, darf man wohl ſagen, daß ich Gutes thue, und einem Jeden diene, wo ich kann; ich habe meine kleinen, ruhigen, unſchuldigen Ge⸗ wohnheiten: Morgens meinen Milchkaffee, Abends meine Partie Domino und eine Flaſche Bier; ich habe niemals Sorge, denn mein Handel traͤgt mir ſo viel ein, daß ich fuͤr die Zukunft nicht zu