Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Fremden flutheten zwiſchen den weißen Baͤndern und Schleiern der Frauen, welche damals allge⸗ mein getragen wurden. Die Boulevards ſah man durch Schleifen von allen Farben wie mit einem Schmelz uberzogen, und mitten darunter die glaͤn⸗ zenden Dolmans der ruſſiſchen Garde⸗Koſaken, die maleriſche Kleidung der ſchottiſchen Jaͤger, die finſtere Farbe der Todtenkopfs-Huſaren, durch welche die andern reichgeſtickten Uniformen nur noch mehr hervorgehoben wurden.

An eben dieſem Abend wurde der Laden des Herrn Formon nicht leer, aber die taͤglichen Kaͤu⸗ fer ſuchten vergebens nach dem gutmuͤthigen und langen Geſichte des Kaufmanns. Der Commis Franz erwiderte auf alle Fragen, die man des⸗ halb an ihn richtete, mit einem geheimnißvollen Weſen, wodurch die Neugier nur noch mehr ge⸗ reizt wurde:»Wenn Sie nur den Tabak ſchnu⸗ pfen, welchen mein Herr von jetzt an noch ver⸗ kaufen wird, ſo nieſen Sie ſchwerlich jemals wieders

Einem unbaͤrtigen Kriegsmanne, der mit ſtar⸗ ker Stimme Cigarren forderte, ſagte Franz: Waͤre mein Herr hier, ſo wuͤrden Sie, die Hand am Hute, nahen, ſtatt daß Sie jetzt mit Ihrem großen Saͤ⸗ bel, der doch keinem Kinde etwas zu Leide thut, auf den Ladentiſch ſchlagen⸗ wie ein Schmidt auf den Ambos.« Noch hundert aͤhnliche Reden fuͤhrte Sth