Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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einem halben Jahrhunderte auf einander folg⸗ ten, auffanden?

Iſt es unſre Schuld, daß, da die Buch⸗ druckerkunſt, das Pulver und das Lutherthum ſchon ſeit dem zwoͤlften Jahrhundert das geſell⸗ ſchaftliche Gebaͤude untergruben, daß die Erplo⸗ ſion ſo ſehr in unſter Naͤhe Statt fand, und uns mit ihren Truͤmmern bedeckte? Iſt es un⸗ ſere Schuld, daß wir in der Mitte tiner zu Truͤmmern gegangenen Geſellſchaft vegetiren? daß wir trachten, uns aus den großartigen Ruinen neue Wohnungen zu erbauen?

Iſt es unſte Schuld, wenn wir an der Zu⸗ kunft zweifeln, daß wir, Atheiſten in der Po⸗ litik, nicht an eine andre Welt glauben, und mehr als je von der Umgeſtaltung des geſell⸗ ſchaftlichen Koͤrpers auf andern Grundlagen traͤu⸗ men, wie von einem Utopien, das bis zu un⸗ ſerm Jahrhunderte Utopien geblieben iſt?

Und in der That iſt es wohl logiſch, uns irgend etwas Neues zu begruͤnden, da unſer Glaube erloſchen, unſre Andacht zerſtoͤrt, unſer Geiſt abgenutzt, unſre Civiliſation verfallen, unſer Egoismus ungeheuer iſt? Eine jede Geſellſchaft