deuten jetzt Monarchie und Religion? Kreuz und Krone?— Wir haben das Alles in un⸗ ſeren eigenen Haͤnden abgewogen; wir haben es von allen Seiten betrachtet, wie das Kind das Spielwerk unterſucht, deſſen innere Ein⸗ richtung es erſchreckt. Dann, als wir das Ge⸗ heimniß erforſcht hatten, haben wir Alles zer⸗ ſchlagen, und geſagt:„Klein und erbaͤrmlichla
Nun haben wir den Grund der Dinge in Wahrheit erkannt, und ſagen daher laut und öffentlich, daß die Zeit der Symbole voruͤber iſt.
Es iſt eben ſo gut, eine anerkannte Luſtdirne von ihrer Keuſchheit, als uns von Illuſionen ſpre⸗ chen zu hoͤren. Wir und Illuſionen! Guter Gott!
Und doch ſpricht man davon noch zuweilen; man beſchuldigt uns, die Soͤhne des neunzehn⸗ ten Jahrhunderts, daß wir traurig, traͤumeriſch
ſind, und die Zeit entzaubern wollen. Die Zeit
entzaubern! Welche Verirrung! Iſt es denn auch unſer Fehler, wenn das achtzehnte Jahrhundert uns zu dem gemacht hat, was wir ſind? Wenn wir gelernt haben, im Voltaire und Dupuis zu buchſtabiren, und wenn wir das geheime Fach der Schmach aller Regierungsſyſteme, welche in


